Mädchen für alles sein: Wie du aus diesem Muster aussteigst und mehr Unterstützung erhältst

Aktualisiert: 9. Aug 2019

Mädchen für alles sein. Kennst du das? Der Chef bringt dir Berge voller Arbeit und dann wird deine Arbeitskollegin noch krank. Überstunden müssen gemacht werden, ansonsten hast du am nächsten Tag noch mehr zu tun. Dann kommst du nach Hause und der Haushalt wartet auf dich. Deine Mitbewohner oder dein Mann haben nichts gemacht.


Ist dir schon mal aufgefallen, je mehr dass du tust, desto mehr wird von dir verlangt?

Du machst deine Arbeit super und gibst dir total Mühe, also gibt es noch mehr oben drauf - eben weil du so gut bist in allem und zu allen.

Ich glaube daran, dass dein Chef das oftmals gar nicht wirklich bewusst macht. Sondern er freut sich einfach, in dir eine motivierte Mitarbeiterin gefunden zu haben, die ihre Arbeit gerne tut. So sieht es für ihn aus. Weil du immer lachst und ihm zustimmst. Dasselbe auch zu Hause.


Doch innerlich sieht es in dir anders aus. Du zeigst es nicht, ausser in Gesprächen mit deinen Arbeitskollegen/innen oder Freundinnen. Dort wird oft gelästert über den ganzen Stress und sich über den Chef oder den Mann beschwert.


Doch woher wollen die wissen, wie es dir wirklich geht, wenn du nichts sagst?


Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was wäre wenn es einen anderen Ausgang gäbe, als der, den du dir gedanklich ausmalst? Als solche Gedanken: Sonst macht es ja niemand.


Was wäre, wenn du den STOPP-Knopf drückst? Wenn du selbstbewusst für dich hinstehen kannst und mitteilst, dass es dir zu viel ist? Dass du nicht mehr machen kannst, als es dir möglich ist?


Doch ich kenne das aus Erfahrung: Die Angst ist meistens grösser - die Angst davor, abgelehnt zu werden. Warum tust du lieber Dinge aus Zwang, um andere zufrieden zu stellen? Warum rackerst du dich so ab und denkst, dass du keine andere Wahl hast? Weil du zudem auch noch eine Frau bist und sowieso nichts zu sagen hast?


Ich kenne das alles nur zu gut. Du erkennst deine Unzufriedenheit daran, wenn du abends müde nach Hause kommst, oft genervt bist und dich einfach nur noch auf's Wochenende freust. Doch ist das wirklich DAS Leben, das du dir wünschst?


Ich habe dir meine 3 wichtigsten Tipps zusammen gestellt, damit du wieder mehr Unterstützung und Gelassenheit in deinem Leben haben kannst.



Tipp Nr. 1: Stärke dein Selbstbewusstsein und stelle dich deinen Ängsten

Es ist leider oftmals so, dass wir Frauen uns kleiner machen, als wir überhaupt sind. Wir geben uns mit weniger zufrieden, weil wir denken, dass es sowieso keinen Wert hat, etwas zu sagen. In früheren Zeiten war das immer so, dass die Frauen für alles zuständig waren und es selbstverständlich war, dass der Mann das Geld nach Hause bringt und zurück lehnen kann. Doch diese Gedanken sind alt! Die darfst du jetzt endlich loslassen und zu dir und deinen Bedürfnissen stehen. Erkenne deinen wahren Wert an und fühle das von innen heraus. Schau dir deine Ängste an, was passieren könnte, wenn du aus dir heraus kommst, zu deinen Bedürfnissen stehst und lasse sie los. So strahlst du das automatisch auf deine Mitmenschen aus und sie können nicht anders, als dir Respekt zu zeigen. Sie zeigen dir nur, was du bei dir im Inneren noch heilen darf. Denn was du tief in dir fühlst, strahlst du auch aus. Zudem bist du automatisch mit dir verbunden und erhältst deine Antworten, die du für dein Leben intuitiv genau zum richtigen Zeitpunkt.


Tipp Nr. 2: Spreche deine Bedürfnisse aus

Suche mit deinem Chef oder deinem Mann das Gespräch, wenn du in einer gelassenen Haltung bist. Sie werden dir nicht den Kopf abreissen. Sehe sie innerlich auf Augenhöhe mit dir - sie sind auch nur Menschen. Du tust dir etwas Gutes und kannst stolz auf dich sein. Denn du hast nur dieses eine Leben, also stehe für dich ein und sorge dafür, dass es dir gut geht. Es sind nur Gedankenkonstrukte, die du loslassen darfst. Die Zeit ist reif, dass du jetzt für dich einstehst. Die Männer wissen es nicht besser und sind auch noch an das alte Denken gewohnt.


Tipp Nr. 3: Werde dir im Klaren, was du wirklich willst

Mache dir eine Liste mit Dingen, die du gerne haben oder machen könntest, ohne dir dabei Grenzen zu setzen. Was macht dich glücklich? Ist es mehr Freiheit? Mehr Freude in deinen Tätigkeiten? Mehr Lebenslust? Mehr Freizeit? Mehr Luxus?

Schreibe dir alles auf und vor allem auch, wie du diesen Zielen am besten näher kommen könntest. Was kannst du heute noch dafür tun?

Werde dir im Klaren, was für Stärken du hast und welche Tätigkeiten dich in deinem Leben am meisten erfüllen. Was machst du liebend gerne in deiner Freizeit, wo du die Zeit vergisst? Schaue, dass du genau diese Fähigkeiten so oft du kannst in deinem Leben ausüben kannst - privat und auch in deinem Job!


Hast du dir schon einmal bewusst Gedanken gemacht, welche Tätigkeiten dich in deinem Job erfüllen und welche nicht? Welche davon möchtest du noch mehr ausüben? Welche übst du mit Widerwille aus und nerven dich immer mehr? Was macht dir wirklich Spass? Wie kannst du deine Stärken einbringen? Gibt es vielleicht Mitarbeiter, die etwas lieber machen als du? Denen du vielleicht eine bestimmte Arbeit abgeben könntest und dafür eine andere ausüben kannst?

Bleibe am Ball und frage dich immer wieder: WILL ICH DAS WIRKLICH? Was kann ich dagegen tun, damit ich glücklicher sein kann?

Ich freu mich sehr, wenn dir dieser Beitrag gefallen und dich inspiriert hat. Schreibe mir sehr gerne auf Instagram @nadie.ahmeti oder teile mir per Mail mit, was du für dich mitgenommen hast. Ich freue mich, wenn du deine Gedanken mit mir teilst.


Deine

Nadie

  • Grey Facebook Icon
  • Instagram - Grey Circle
  • Grau Pinterest Icon

​© Nadie Ahmeti 2016-2020 - Alle Rechte vorbehalten.