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Unglücklich im Job? Mit diesen 4 Tipps lebst du nicht mehr nur für das Wochenende

Aktualisiert: 5. März

"Jeahhh, bald ist Wochenende!"

"Phu schon Donnerstag, bald geschafft"


Kennst du diese Gedanken auch?


Ich erinnere mich noch ganz genau an damals als ich jeden Freitag um Punkt 17 Uhr von der Arbeit nach Hause gefahren bin und meiner besten Freundin voller Freude eine Sprachnachricht gemacht habe "Weeeeekeeeend". Jede Woche aufs Neue :D


Ich habe mich wortwörtlich durch die Woche gequält. Das Einzige, was mir Freude bereitete, waren meine tollen Arbeitskollegen/innen, mit welchen es immer lustig war. Doch die Arbeit langweilte mich so sehr, dass ich in meinem Inneren oft das Gefühl hatte, ich stagniere. Immer schlummerte so ein Gefühl in mir, dass da noch mehr auf mich wartete. Doch ich konnte es nie wirklich greifen. Dazu erzähle ich dir gleich mehr.

Unglücklich im Job

Leider leben die meisten Menschen nur von Wochenende zu Wochenende – vor allem dann, wenn sie unglücklich sind im Job und ihn nicht lieben. Wenn sie ihn lieben, ist es ganz klar ein anderes Thema. Bei mir war es so, dass ich fast im Jahrestakt einen neuen Job hatte. Ok das Längste war bei mir doch auch 4 Jahre. Natürlich freute ich mich sehr, dass ich rückblickend ganz viele Dinge lernen durfte und all meine Jobs seinen Sinn hatten. Wer hätte gedacht, dass ich mal eine eigene Autovermietung haben werde, denn damals arbeitete ich bei Sixt und war Vermietrepräsentatin :) Nur war es dort so, dass ich zwar schon eine tolle Zeit dort hatte, vor allem weil ich auch Autozustellungen machen durfte (ich liebe ja das Autofahren sehr) neben der Rezeption. Doch mein Einkommen war so unbefriedigend und mein Arbeitsweg einfach zu weit, sodass ich mir dann auch etwas anderes suchte. Ach ja, dass ich mit meiner Chefin nicht klar kam, war noch das andere (leider wie so oft...).


Von Bürojobs kam ich dann zu einer Arztpraxis und machte eine Ausbildung dort als Arztsekretärin. Auch wenn diese Zeit damals unglaublich schwierig war für mich (wurde von meiner damaligen Chefin gemobbt), lernte ich auch dort ganz viel für meine heutige Arbeit, die ich ausübe im Heilbereich. Also du siehst, es war richtig so. Egal, wo du jetzt gerade arbeitest, es wird seinen Sinn haben :)


Danach arbeitete ich nochmals in einer Arztpraxis und wurde einige Zeit später gekündigt, weil ich keine medizinische Arztsekretärin war und doch zu wenig Wissen mitbrachte. Mein letzter 100% Job war dann in einer Krankenkasse - ganz ehrlich meine allerschönste Zeit als Angestellte mit den liebsten und besten Mitarbeiter/innen. Ich fühlte mich dort zum ersten Mal so richtig willkommen und auch geliebt. Jaa, geliebt kann man wirklich sagen! Ich konnte dort einfach nur ich selber sein und hatte jeden Tag so viel zum Lachen. Wahre Harmonie pur! Nur dass immer wieder dieses flaue Gefühl in mir hochkam, dass da noch mehr auf mich wartete und meine Arbeiten für mich einfach unbefriedigend waren.


Es ist für die meisten "normal" geworden, dass das Leben halt "so" ist. Dass man Dinge ausüben muss, die man im Grunde genommen hasst, nur weil man denkt, dass es keine andere Option oder Wahl gibt.

Das Problem ist, dass viele Menschen sich in ihrer Situation gefangen fühlen und nicht wissen, wie sie das Muster, nach dem sie seit Jahren leben, durchbrechen können. Das führt dazu, dass sie nur für den Samstag und für den Sonntag leben und an den anderen fünf Wochentagen das Leben gar nicht geniessen. Sie kämpfen förmlich, bis es Abend ist, bis die Woche vorbei ist. Und so zieht das Leben an ihnen vorbei...



Kleine Reflektionsfrage für dich: "WARUM freust du dich so sehr auf das Wochenende? Was ist der wahre Grund?"

Halte inne und lausche, was du für Antworten erhältst. So findest du den Grund heraus, weshalb du mit dieser Situation unzufrieden bist und was du allenfalls verändern solltest.


Das Leben ist viel zu kurz und viel zu kostbar, um es ungenutzt an sich vorüber ziehen zu lassen. Mit ungenutzt meine ich, dass die wundervollen Talente einfach verstauben.

Meine Job-Erfahrungen weiter oben waren nur ein kleiner Teil davon, bei denen mich die Arbeit nicht erfüllt hat oder ich ständig mit den Chefs Probleme hatte. Ich konnte mich nie wirklich darin verwirklichen. Eine innere Stimme sagte immer wieder zu mir: "Nein das kann es doch nicht sein, war's das schon? Muss ich mein ganzes Leben so verbringen ohne meine wirklichen Talente und Fähigkeiten auszuüben?" Bis ich dazumals einfach meinen sicheren Job gekündigt habe, ins kalte Wasser sprang und mich selbständig machte. Das rate ich aber niemandem!! :) Denn ich kam schnell auf die Welt ;) Auch dazu gleich mehr.



Unglücklich im Job - nun geht's zu den 4 Tipps:


1. Finde heraus was dich glücklich macht

An welcher Arbeit hast du Spass? Gibt es etwas, das dich erfüllt, für das dein Herz höher schlägt? Irgend ein Hobby, das dir Freude bereitet oder wo andere Menschen immer wieder sagen, dass du darin gut bist? Für welche Arbeit interessierst du dich? Jetzt gehe noch einen Schritt weiter zurück und stelle die gleiche Frage. Was hat dir in der Kindheit am allermeisten Spaß gemacht? Was wolltest du werden, wenn du gross bist? Wovon hast du als Kind geträumt?

Berufung finden

2. Konzentriere dich auf deine Stärken

Welche Stärken hast du? Worin bist du gut? Träumst du vielleicht davon, ein Buch zu schreiben, hast aber keine Ahnung, wie du das machen sollst? Die meisten Menschen, die Bücher geschrieben haben, hatten am Anfang absolut keine Ahnung, ob und wie ihr Buch jemals veröffentlicht werden würde. Und sie haben es trotzdem geschrieben. Weil sie sich auf ihre Stärke „Schreiben“ konzentriert haben. Natürlich ist das nicht alles, aber es ist der Anfang von Allem. Tue einfach das, was du gut kannst, alles andere ergibt sich von alleine. Du kommst in einen Flow hinein während dem du deine Tätigkeit ausübst und strahlst automatisch positive Energie aus, welches dir genau das richtige anziehen wird, was du brauchst. Ich sage, man ist NIE zu alt dafür, um seine Talente zu fördern und in die Welt zu bringen.


3. Folge deinen Impulsen, die sich zeigen

Sobald du dir die obgenannten Fragen stellst, wirst du nach und nach im Alltag Antworten erhalten. Folge unbedingt deinen Impulsen. Ja, da geht es natürlich auch darum, dass du die Komfortzone verlassen darfst.


Wie du weisst, hatte ich in meinem letzten 100% Job immer wieder dieses Gefühl, dass da noch mehr auf mich wartete. 4 Jahre lang drückte ich dieses Gefühl wieder weg, doch irgendwann bekam ich aus heiterem Himmel ein Jobangebot in Zürich. Zürich liebte ich und es zog mich schon immer magisch dorthin. Ich wusste nie warum. Doch an diesem Tag hatte ich ein inneres JA in mir, sodass ich zwar schweren Herzens kündigte und mich von meinen lieben Menschen "trennen" musste, doch andererseits war dieses offene Herz, das mir innerlich sagte "Tue es, du bist auf dem richtigen Weg". Ich wechselte sogar den gesamten Wohnort und ging ganz alleine von Basel nach Zürich, ohne jemanden zu kennen. Meine gesamte Geschichte kannst du auch in meinem Buch nachlesen.


Welche Impulse schlummern in dir?


Vielleicht möchtest du deine Stärken auch in deinem Job ausüben? Nimm deinen Mut zusammen, rede mit deinem Chef und frage ihn, ob du diese irgendwo einbringen kannst.


Sehnt sich dein Herz vielleicht auch danach, dein eigenes Ding daraus zu machen? Lies dir gerne meinen Blogbeitrag über folgendes Thema durch und fange einfach an:


Ich rate dir auf jeden Fall, deinen sicheren Job sicher noch nicht aufzugeben. Vor allem so lange nicht, bis du mal konstante Einnahmen mit deinem Business regenerierst.

Sondern ganz langsam, denn ein Business entwickelt sich. Damals, als ich meinen 100% Job voller Euphorie gekündigt hatte, war nach einem halben Jahr mein ganzes schön erspartes Geld weg, weil ich mit der Selbständigkeit (dazumals nur die Autovermietung und mein Job, den ich auf Provision hatte) selbstverständlich noch nicht leben konnte. Das war mein Weg! Deiner kann ganz anders aussehen.


Ich habe für mich herausgefunden, dass die Selbständigkeit ein Prozess ist, denn deine Persönlichkeit wächst dabei immer mit. Du wächst immer mehr über dich hinaus, wirst mutiger und zeigst dich immer mehr mit dem, was du liebst.


Anfangs nimmst du dir Zeit in deiner Freizeit oder vielleicht hast du an deiner Arbeit mal Zeiten, wo weniger los ist und du dich dafür widmen kannst. Mit der Zeit entwickelst du dich zum Teilzeit arbeiten, bis du deine Selbständigkeit ganz ausüben kannst. (Ich habe mir dann übrigens auch wieder kleine Teilzeitjobs gesucht bis ich ganz davon leben konnte.)


Klar kann es auch stressig sein, sehr stressig sogar, wenn du dich selbständig machen möchtest nebenbei. Klar kann es auch Zeiten geben, bei denen es nicht leicht ist und du aufgeben möchtest. Aber dann erinnere dich immer dran, du machst das für DICH! Das ist dein Baby! Und du machst etwas, das dir Freude bereitet und dich immer freier machen kann. Denke jeden Tag daran, dass du für DEIN Business aufstehst, das dich immer freier machen wird. Das gibt dir gleich wieder mehr Motivation.



Wichtig ist hierbei aber, dass nicht jeder sich selbständig machen muss. Spüre hier in dein Herz, ob es wirklich etwas für dich wäre und wenn nicht, dann schaue, dass du deine Talente unbedingt in deinem Job ausüben kannst.

4. Schliesse Frieden mit deinem Job


Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass du während deiner angestellten Arbeit im Frieden sein kannst. Du hast ein klares Ziel vor Augen und weisst, wo du hinwillst. Deshalb ist es aber auch wichtig, dass du dir die Zeit bis dorthin schön machst. Erkenne das Positive an deinem Job und lerne daraus. Hab eine tolle Zeit mit deinen Arbeitskollegen. Dazu habe ich übrigens eine Meditation aufgenommen, die du hier bei Be Different findest. Dies ist mein Business-Starter Kurs, der dir zudem noch viel mehr Klarheit schenkt für deine wunderbaren Talente und ein perfekter Einstieg zum Starten ist.


Ich freue mich sehr, dass ich meine 4 besten Tipps mit dir teilen durfte und hoffe, dass dir dieser Beitrag geholfen hat. Teile ihn gerne auf Pinterest oder mit deinen Liebsten, um auch sie damit zu inspirieren <3


Welcher Tipp gefällt dir am besten und was nimmst du am meisten von diesem Artikel mit? Gibt es etwas, das du auch gerne hinzufügen möchtest, das dir hilft, dich in während der Woche wohler zu fühlen? Ich freue mich riesig über deinen Kommentar weiter unten.


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Ich bedanke mich für deine Aufmerksamkeit und alles Liebe.






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